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A to S Ratio

Verhältnis zwischen Werbung (advertising) und Verkauf (selling).

Ab Hof Verkauf

Beim Ab Hof-Verkauf übernehmen landwirtschaftliche Betriebe Einzelhandelsfunktionen, indem sie ihre Produkte direkt an Endkunden verkaufen. Die Ausrichtung auf biologisch-ökologisch unbedenkliche Produkte ist Ausdruck des Öko-Marketing (Societal Marketing).

Abbestellquote

Sie zeigt den Anteil der Abonnenten, die sich aus dem Verteiler gestrichen haben. Die Abbestellquote ist ein wichtiger Indikator für die Zufriedenheit der Empfänger.

Abbinder

Als Abbinder bezeichnet man den hervorgehobenen Abschlusssatz einer Werbebotschaft bzw. Anzeige.

ABC-Analyse

der Kunden nach Ihrer Grösse. Als Mass für die Grösse können verschiedene Einheiten genommen werden: - Umsatz, Absatz, DB, Marktanteil, Portofolio-Struktur, usw. Eine solche Analyse kann ich pro Aussendienstmitarbeiter (ADM), nach Gebiet, nach Region, nach Produkt durchführen. A-Kunden = Kunden mit hohem Absatz B-Kunden = Kunden mit mittlerem Absatz C-Kunden = Kunden mit schwachem Absatz Anstelle von ABC wird auch häufig TopABC-Struktur verwendet. Häufig dann, wenn die "Tops" vom Key-Account-Manager (KAM) oder Verkaufsleiter (VL) direkt betreut werden.

Abfangwerbung

Werbung, die beispielsweise durch Handzettelverteilung eines Werbenden vor den Geschäftsräumen eines Wettbewerbers betrieben wird. Natürlich ist diese Art der Werbung in der Regel unzulässig.

Abgeleitete Nachfrage

Von einer abgeleiteten Nachfrage spricht man bei Investitionsgütern, da ihre Nachfrage von der Nachfrage ihrer Endprodukte abhängt.

Abgleich/abgleichen

Zusammenführen von verschiedenen Adressdateien mit dem Ziel, Adressen auszuscheiden, die mehrfach aufgeführt sind 'Dublette'.

Ablenkende Kommunikation

Die ablenkende Kommunikation ist eine Methode, die aufgrund ihrer Möglichkeiten zur Manipulation der Konsumenten im Mittelpunkt der Kritik beim Marketing steht. Im Marketing wird ablenkende Kommunikation eingesetzt, um die kognitive Kontrolle der Kommunikanten zu unterlaufen und damit Beeinflussungsbarrieren zu überwinden.

Abmahnung

Eine wettbewerbswidrige Handlung wird meist mit einer Abmanung geahndet. Entweder man steht unter Beobachtung der Mitbewerber oder man wird durch befugte Gebühren- oder Abmahnvereine abgemahnt. Bei den beiden letzteren hat es in der Vergangenheit durch den vielfachen Mißbrauch der gesetzlichen Abmahnregelung dazu geführt, dass das Ansehen der Vereine darunter gelitten haben und nun häufig auch als Gebührenbeschaffungsvereine bezeichnet werden.

Abnutzungseffekt

Die Festlegung der Frequenz, mit der ein Werbespot geschaltet werden soll, ist eine Gradwanderung. Wird er zu oft geschaltet nutzt die Werbewirksamkeit ab. vergleiche Wear-Out-Effekt

Above-the-Line

Werbeformen der klassischen Werbung in streufähigen Werbeträgern wie z.B. TV-,Kino- und Radiospots sowie Printanzeigen und Außenwerbung

Absatz

Abgesetzte Menge (Stück, Liter, Kilo, Tonnen, ...) während eines definierten Zeitraumes.

Absatzelastizität

Das Verhältnis zwischen Preisänderung und der dadurch bewirkten Änderung der abgesetzten Warenmenge bezeichnet man als Preiselastizität der Nachfrage oder auch Absatzelastizität. Ausgedrückt wird dies in einem Koeffizienten, der aus dem Verhältnis der prozentualen Absatzänderung zu der prozentualen Preisänderung gebildet wird. Die Fragestellung lautet also regelmäßig: Um wie viele Verkaufseinheiten ändert sich der Absatz bei wie viel Preisänderung? So kann beispielsweise eine Preiserhöhung um 5% zu einem Absatzrückgang von 20% führen. Hier würde man von einer Elastizität sprechen, da der Markt unmittelbar auf Preisveränderungen reagiert. Einfluss auf die Elastizität haben zahlreiche Faktoren und Effekte: Einkommen der Nachfrager, die Bedürfnisstruktur oder allgemeine Preisentwicklungen (alles inklusive der Veränderungen)

Absatzform

- eigenes Personal (Verkauf-Aussendienst) - fremdes Personal (Agent, Makler, Gross-/Detailhandel)

Absatzforschung

Die Absatzforschung beschäftigt sich mit der Beschaffung und Erhebung von Daten zur Beurteilung des Absatzes mit Hinblick auf die Entwicklung neuer Marketing-Konzeptionen für ein Produkt oder einen Teilmarkt. Dabei werden sowohl unternehmensinterne wie auch -externe Daten herangezogen. Gegenstand der Untersuchungen sind dabei die Produkt- und Sortimentspolitik, die Absatzorganisation und die Wahl der Absatzwege, die Preis-und Rabattpolitik, die Werbung sowie die Verkaufs- und Absatzprognosen.

Absatzhelfer

Makler, Kommissionär, Agent. Arbeiten oft nicht auf eigene Rechnung und unter eigenem Namen (z.Bsp. der Versicherungsagent, der Immobilienmakler)

Absatzkanal

Kanäle, in welchen wir unser Produkt distribuieren. In der Schweiz werden die Kanäle (oft auch Detailhandel genannt) unterteilt in: - Grosshandel (Coop, Migros, Denner, Spar, Volg, Carrefour...) - Fachgeschäfte (Fahrradgeschäft, Swisscom-Shop) - Warenhäuser (Jelmoli, Manor) - Convenience-stores (Tankstellenshops, Stop&Shop)

Absatzkonzentration

Begriff aus dem Beschaffungsmarketing. Durch die Zusammenfassung einer Mehrzahl von Einzelaufträgen zu einem einzigen Auftrag durch Organisationen, wie z.B. freiwillige Ketten oder Einkaufszusammenschlüssen, sollen Kostensenkung, Preisvorteile, günstigere Konditionen und Rabattvorteile erreicht werden. Zu solchen Einkaufszusammenschlüssen kann es betriebsintern, aber auch betriebsübergreifend kommen.

Absatzmittler

Sind Händler, welche das Produkt auf einen Namen und auf eigene Rechnung vertreiben. Diese Personen, Dienstleister, bzw. Institutionen sind rechtlich und wirtschaftlich eigen-ständige Personen.

Absatzpotential

Wenn wir alles richtig machen würden und alle Absatzchancen optimal nützen, wäre diese maximale Absetzung der Produkte am Markt möglich. Das Absatzpotential ist somit eine theoretische Größe.

Absatzstufen (channel levels)

Die Absatzstufe bezieht sich auf die Anzahl der zwischengeschalteten Mittelsmänner. Demnach unterscheidet man 0-level, 1-level, 2-level usw. Kanäle. Dabei kann prinzipiell unterschieden werden zwischen Direkter Distribution (direct distribution): ohne Mittelsmänner Indirekter Distribution (indirect distribution): unter Einbeziehung von Mittelsmännern Direkter Verkauf (direct selling) ist Verkauf und Vertrieb durch direkte persönliche Verkaufsgespräche (door-to-door-selling, Partys,...)

Absatzvolumen

Der reale Absatz des Unternehmens. Summe aller abgesetzten Mengen eines bestimmten Produktes eines bestimmten Unternehmens pro Periode in einem bestimmten Markt.

Absatzweg

"Wahl des Absatzweges" ist der 1. Punkt der Marktbearbeitungsstrategie. Dieser beschreibt den Weg, den ein Produkt vom Hersteller bis zum Verwender durchläuft.

Abschöpfungsstrategie

Die Abschöpfungsstrategie kann bei neuen Produkten als Mittel der Preispolitik eingesetzt werden. Hierbei wird der Einführungspreis eines Produktes bei entsprechend kleinem Angebot hoch angesetzt und im späteren Verlauf des Produktlebenszyklusses nach unten korrigiert. Dieses Verfahren ist besonders dann anwendbar, wenn der innovative Vorsprung des Anbieters besonders groß ist und die Entwicklungskosten rasch amortisiert werden sollen. Oder der Preis bleibt generell hoch, eher zu hoch, damit das Produkt ein "Super-Premium"-Produkt wird.

Abschwungphase

Produktlebenszyklus (product life cycle) Der Produktlebenszyklus ist ein Konzept der Marketingliteratur, das die Umsatz- und Gewinnentwicklung eines Produktes von seiner Einführung bis zum Auslauf als Abfolge mehrerer Phasen beschreibt. Es ist wichtig, den PLZ nie alleine, sondern stets im Gesamtzusammenhang (z.B. mit der BCG-Matrix) zu betrachten. Im wesentlichen durchläuft ein Produkt im Laufe seines Lebens die folgenden vier Phasen: Einführungsphase (introduction stage): hohe Ausgaben für Produkteinführung, schwaches Wachstum Wachstumsphase (growth stage): schnelles Wachstum, erste Gewinne, immer noch hohe Ausgaben Reifephase (maturity stage): Verlangsamung des Wachstums, stabile Verkaufszahlen und Gewinne, intensiver Wettbewerb, Produktmodifikationen Abschwungphase (decline stage): Verkaufszahlen und Gewinne schrumpfen

Abspann

Endtitel, der die Nennung der Mitwirkenden und Verantwortlichen direkt im Anschluss an das Format umfasst.

Abspanntrailer

Trailer, der mit einem Hinweis auf ein anderes Format eines Senders parallel zum Abspann eines Films oder einer Serie gesendet wird.

Abverkaufsunterstützung

Produzenten von Waren sind logischerweise daran interessiert, dass ihre Produkte vom Handel auch abgesetzt werden. Damit dies in gewünschtem Umfang geschehen kann, stellen die Produzenten dem Handel Abverkaufunterstützung in verschiedenster Form vor. Es werden kundenfreundliche Displays entwickelt, in denen der Handel die Waren präsentiert. Überregionale Werbung wird geschaltet, Gewinnspiele veranstaltet oder Flyer zur Verfügung gestellt. All diese Massnahmen zielen letztendlich darauf, die Waren durch den Handel an den Endverbraucher zu bringen.

Access Prime

= Zeitspanne vor Beginn der Hauptsendezeit (Prime Time); in der Regel von 17:00 – 19:00.

Account

Ein Account bezeichnet den Etat eines Kunden, also dessen geplanten Werbeausgaben. Dieser wird auch Budget oder Konto genannt. Synonym wird Account für Kunde oder Vertriebspunkt verwendet (z.B. bei Key Account Management).

Account Executive

Sachbearbeiter/in einer Werbeagentur, welche/r ein Budget betreut und die persönliche Verbindung zum Kunden pflegt.

Acrobat

Von der Firma Adobe entwickeltes Format zum Abspeichern von Dokumenten. Das Dokument wird mit sämtlichen Schriftarten sowie dem analogen Layout abgespeichert und kann vom Lesenden unabhängig von der Plattform dargestellt werden. Die Datei kann überdies nicht verändert werden. Zum Lesen von PDF-Dokumenten wird das kostenlose Programm Adobe Acrobat Reader benötigt. Dieses kann man auf diversen Sites downloaden.

Action Device

Ein Action Device ist ein Auslöser, bzw. ein Mittel zum Auslösen einer bestimmten Handlung. Ein Beispiel für einen solchen Auslöser ist der Bestellcoupon in einer Anzeige. Hier wird der Leser im Text zur Handlung aufgefordert. Der Coupon selbst soll ihm dabei die Handlung vereinfachen, diese also auslösen. Ein Auslöser kann aber auch in einem besonders günstigen oder zeitlich begrenzten Angebot bestehen. Das Wort “Rabatt” ist ein solcher Auslöser. Die Reaktion von Testpersonen geht dabei sogar soweit, dass das logische Denken ausgeschaltet und ein Belohnungsmechanismus eingeschaltet wird. So kauften Testpersonen eine Ware, die je Stück 1,60 EUR kostete, als Rabattaktion für 3 Stück = 5,- EUR. Das Wort “Rabatt” suggerierte ein Schnäppchen und veranlasste die Testpersonen dazu, dies Angebot ohne Nachrechnen anzunehmen.

ActiveBox

bezeichnet eine kleine Webseite, die durch einen Werbebanner aufgerufen wird. Idealerweise eignet sie sich für Produktvorstellungen und Gewinnspiele. Vorteil: Die Website des Werbers muss für die Kampagne nicht modifiziert werden. Von der ActiveBox aus gelangt der User auf Wunsch auf die Website des Werbers.

Ad

Kurzform von Advertisment (Werbung, Werbeanzeige) Hierunter versteht man sowohl die Offline-Werbemedien (Print, Plakate, usw.) wie auch die Online-Werbung in Form von Bannern oder Werbung in Newslettern.

Ad Impression

Ad Impression Ad ImpressionEine Ad-Impression oder auch Ad View genannt, wird in der Online-Werbung und Onlinemarketing zur Messung der dargestellten Werbung genutzt - Dieser Wert ist eine spezielle Abwandlung von Page Impression zur Messung von Bannerwerbung (Ad - Kurzform von Advertisement). Eine Ad Impression wird generiert, wenn ein Nutzer die Möglichkeit hat, die Werbung wahrzunehmen.

Adbusting

Adbusting, von «ads» gleich «Anzeigen» und «bust» gleich «zerschlagen», ist Ausdruck eines Protests gegen die Werbung. Die kanadische konsumkritische Stiftung «Adbusters Media Foundation» betreibt als Netzwerk Gegenwerbung (uncommercials) und ist für den weltweiten Tag der Konsumverweigerung («Buy nothing day» vom 24. November) verantwortlich.

ADC (Art Directors Club)

Der Art Directors Club ist eine Vereinigung führender Kreativer mit dem Ziel, die Qualität der Werbung zu verbessern. Den ADC gibt es in 13 Europäischen Ländern. In der Schweiz findet man den ADC im Internet unter www.adcschweiz.ch . Besonders ins Rampenlicht gelangt der ADC jeweils durch die jährliche Vergabe der "Goldwürfel" als Anerkennung für herausragende Werbekampagnen.

Ad-Clickrate

Die Ad-Clickrate gibt an, wieviele Besucher einer Seite die Werbung auch tatsächlich angeklickt haben und ergibt sich als Verhältniszahl aus Ad-Clicks und Seitenaufrufen (Page-Impressions).

AdClicks

Als AdClicks bezeichnet man die Anzahl der Klicks auf eine Online-Anzeige, eines Banners. Diese Anzahl wird auch als ClickRate bezeichnet. Im Allgemeinen wird die Bannerwerbung aufgrund der aufgerufenen Seiten bezahlt. (Pay per view) Einige Zahlungsmodelle sehen für eine Bezahlung aber auch das direkte Anklicken der Anzeige vor, was dann zur Weiterleitung auf die Homepage des Werbenden führt.

Add a card

Anzeigen, denen eine Bestellkarte aufgeklebt ist, werden (hoch leben die Anglizismen) auch als Add a Card bezeichnet. Für den Werbetreibenden ergibt sich hier der Vorteil, die Karte entsprechend zu kennzeichnen, damit später der Rücklauferfolg aus bestimmten Veröffentlichungen beurteilt werden kann. Die Bestellkarte dient auf alle Fälle als ActionDevice.

Added value

Ein Added value ist der Mehrwert der Webseite, der den Besucher immer wieder anlocken und zum Besuch auffordern soll. Dies können auf der Seite eingebaute Börsennachrichten, Wetterberichte, regelmäßige News u.ä. sein. Aber auch in der old economy existieren derartige Added Values. Hier sind es Zugaben zum Produkt, die im eigentlichen Sinne nicht direkt etwas mit dem Produkt zu tun haben, die für den Kunden jedoch trotzdem einen Mehrwert oder Vorteil darstellen.

Additional sale

Zusätzlicher Verkauf. Um ein bestimmtes Grundsortiment (z.B. Fahrradhandel) herum werden auch andere Produkte angeboten, die das eigene Sortiment sinnvoll ergänzen. Um bei dem o.g. Beispiel zu bleiben, könnten hier Trecking-Artikel angeboten oder Spezial-Fahrradreisen offeriert werden. In letzter Zeit werden auch Versicherungen zum eigentlichen Sortiment hinzugenommen, da Fahrräder längst keine Billigartikel mehr sind. Fahrradbekleidung und Sportlernahrung runden das Angebot ab, so dass die Zielgruppe (der Radfahrer) in einem Fahrradgeschäft heute ein umfassendes Angebot mit dem dazugehörenden Service geniessen können. Für das eigene Gewerbe sollte jeder Handeltreibende überlegen, wie er sein Angebot sinnvoll erweitern kann, damit die Kunden neben dem eigentlichen Produkt im Mitnahmeaffekt zu weiterem Umsatz gebracht werden.

Add-on

Add-ons auf Webseiten sind Gewinnspiele, Videostreams, u.ä.. Diese Add-ons werden der Seite hinzugefügt, um sie interessanter und attraktiver zu machen. Sie müssen aber nicht in jedem Fall feste Bestandteile dieser Seite sein.

Address Spoofing

Adressenschwindel! Mit einer falschen Internet-Adresse täuscht jemand vor, ein anderer zu sein.

AdGame

Werbespiele im Internet, durch die sich der Nutzer mit einer Marke oder einem Unternehmen spielend beschäftigt und sie dadurch näher kennenlernt.

Ad-hoc-Studien

Ad-hoc-Studien sind Marktforschungsstudien, die sich auf ein konkretes Problem oder Thema beziehen, welches bisher nicht in diesem Sinne untersucht wurde und deshalb noch keine Forschungsergebnisse vorliegen. Die Studie ist auf einen bestimmten Zweck hin angelegt und wird einmalig durchgeführt.

Ad-hoc-Werbung

Ad-hoc-Werbung ist eine Art von Werbung, die vor allem bei Sportveranstaltungen Anwendung findet. Für außergewöhnliche Sportereignisse wie Fußballländerspiele werden die am Spielfeldrand aufgestellten Banner gesondert vermietet. Auf die existierenden Banner wird ein zusätzliches Banner mit Hilfe von Reitern aufgesetzt, so dass die permanent vorhandene Werbung verdeckt wird. Diese Art der Bandenwerbung ist kostengünstig, da die vorhandenen Einrichtungen genutzt werden. Eine neuere Form der Ad-hoc-Werbung ist das Wechselbandensystem, bei dem die Werbebeschriftung des Banners laufend rotiert und bis zu 40 verschiedene Motive anzeigen kann.

Ad-Impressions

Tatsächlicher Sichtkontakt einer Web-Anzeige (z.B. Banner) auf einer Homepage. Bei einer Banner Bannerschaltung bucht man eine gewisse Anzahl an Bannereinblendungen. Der Banner wird dann beispielsweise 1000 Mal angezeigt. Es handelt sich hierbei also um den realen Werbekontakt, nicht jedoch um die Anzahl der User, die den Banner dann auch anklicken.

Adjunktivität

Geml und Lauer zufolge handelt es sich bei Adjunktivität um "Merkmale einer Leistung, die untrennbar mit dem Unternehmen oder einer Trägerperson verbunden sind". Personenbezogene Adjunktivität beschreibt Fälle, in denen die menschliche Leistungsfähigkeit eine Dienstleistung dominiert und als persönliche Komponente erfolgsbestimmend und unverwechselbar ist, wie z.B. David Ogilvy für Ogilvy & Mather oder Richard Branson für Virgin. Demgegenüber ist bei sach-bezogener Adjunktivität eine Sache untrennbar mit einer Leistung verbunden, wie z.B. das Wintersportangebot von St. Moritz mit seiner Lage in den Schweizer Bergen oder Tauchangebote mit Korallenriffen vor der Küste Ägyptens.

AdMail

Werbebotschaften, die in Form von Texten oder HTML-Dokumenten per Email an Nutzer verschickt werden. Diese Werbung sollte immer vom Nutzer gewollt bzw. angefordert sein, da sie sonst zu negativen Reaktionen führen kann (Spamming).

Ad-Management

Oberbegriff für die Verwaltung von Online-Werbung. Diese Werbung erfolgt derzeit hauptsächlich über Banner. Dabei werden neben reinem Kauf von einer bestimmten Anzahl plazierter Banner auch Banner-Communities angeboten, bei denen ein bestimmtes Tauschverhältnis angeboten wird. Der Betreiber der Community verkauft dann die Differenzkapazitäten und finanziert somit seinen Service. Die Verwaltung wird über Ad-Management-Software geregelt, deren Kosten sich von ca. 50 bis 50.000 EURO bewegen.

Administrator

Systemverwalter in einem Netzwerk Verfrügt über alle Zugriffrechte, vergibt diese mit Einschränkungen an die einzelnen User und ist für das Funktionieren des Netzwerkes verantwortlich.

AdRequest

Eine (mögliche) Grösse zur Messung der Werbeträgerleistung.

Adressen

Eine gut sortierte und gepflegte Kunden- und Adressdatei ist das Kapital eines jeden Unternehmens. Somit sollte nicht nur ein Auge auf die Bestandsführung, sondern auf die Fähigkeit der Datenbank für diverse Auswertungen geworfen werden. Wir unterscheiden zwischen internen (also firmeneigenen) Adressen, die von Kunden oder Interessenten gewonnen werden und auch als solche differenzierbar sein müssen, und externen Adressen, die zur weiteren Markterschliessung und Werbeaktionen von Adressvermittlern angekauft werden. Diese Adressvermittler bezeichnet man auch als sogenannte List-Broker. Für eine Verwendung des Adressmaterials ist eine Normierung der Adressbestände unbedingt erforderlich. Nur so kann es zum Ausschluß von Dubletten und eine EDV-gstützten, optimalen Verarbeitung innerhalb des Unternehmens kommen

Adressenpools

Artverwandte Branchen und interessengleiche Privatadressen werden für die Marktbearbeitung in Adresspools zusammengefasst. Bei Bedarf verfügt man dann über ein zielgruppengerechte Ansprechbasis. Hierfür ist es wichtig, das die notwendigen Informationen aus dem vorliegenden Adress- und Datenmaterial heraus ermittelbar sind. Es muss also eine Selektion möglich sein.

Adressenselektion

Mit der heutigen EDV-Technik ist vieles möglich und wenig wird genutzt. So lassen sich, bei geschickter Verbindung verschiedenster Datenbestände die Adressen von Kunden und Interessenten nach den verschiedensten Kriterien zusammenstellen. Dafür müssen jedoch Daten wie Region, Umsatz, Branchen, Berufe, Geschlecht, Einkommenverhältnisse oder Anzahl der Mitarbeiter auch abgespeichert und abrufbar sein. Eine Vielfalt an Selektionsmöglichkeiten ermöglicht eine optimale Zusammenfassung der Adressdaten in sogenannten Adresspools.

Adressentest

Bevor man eine groß angelegte Werbemaßnahme startet, sollten die zur Verfügung stehenden Adressen einem Test unterzogen werden. Dies geschieht zum einen dadurch, dass die Adressen nochmals gesichtet werden, ob sie der angepeilten Zielgruppe entsprechen. Zum anderen sollte man eine kleine Aktion vorweg starten, um die Akzeptanz der Werbemaßnahme in der Zielgruppe zu testen. Gleichzeitig offenmbart eine solche Maßnahme auch die Güte des vorliegenden Adressmaterials, was die Aktualität des Materials anbelangt

Ads

Englische Kurzform für Advertisement; Bezeichnung für Werbeformen.

Ad-Server

Auf einem Ad-Server werden die verschiedenen Banner plaziert, um von dort aus auf den betreffenden Seiten bei deren Aufruf zur Verfügung gestellt werden zu können. So sind viele Plätze auf grossen Seiten mit rotierenden Bannern versehen. D.h.: der Inhalt der Banner wechselt während des Seitenaufrufes oder bei jedem erneuten Seitenaufruf, so dass der User stets wechselnde Banner zu sehen bekommt.

ADSL

Mit Asymmetric Digital Subscriber Line (ADSL) kann auf herkömmlichen, analogen oder digitalen Telefonanschlüssen ein Breitband-Internetzugang ermöglicht werden. ADSL verfügt über eine theoretische Geschwindigkeit von 8 Mbps im Downstream und 800 Kbps im Upstream. Im Moment werden zwar erst Übertragungsraten von bis zu 512 Kbps Downstream und 128 Kbps Upstream angeboten, doch diese sind immerhin zehn Mal so hoch wie diejenigen herkömmlicher Internetverbindungen.

Advance Letter

Ein immer beliebter werdendes Mittel der Aufmerksamkeitsgenerierung: Ein Werbebrief kündigt eigentlich nur eine darauffolgende Werbebotschaft an! So kündigen Versandhäuser ihren in Kürze erscheinenden Sonderkatalog kurz vor der Versendung an und weisen ausdrücklich auf die gute Gelegenheit und das erforderliche schnelle Zugreifen hin, damit man als Kunde auch in den Genuss des Angebotes kommt. (“Wir können leider nur liefern, solange der Vorrat reicht.”) Eine andere Form dieser Werbung ist die Ankündigung einer postalischen Werbung durch einen Werbespot in einem anderen Medium (Funk und Fernsehen), wie er durch Lotto-Gesellschaften betrieben wird. Hier wird der Ankündigungsbrief durch den Spot ersetzt.

advertainment

Advertainment ist ein Ausdruck, der aus den beiden englischen Worten advertising und entertainment zusammengefügt wurde. Dieser Form von Werbung wird besondere Aufmerksamkeit zuteil, weil sie unterhaltsame Bestandteile aufweist und den Betrachter oder Zuhörer amüsiert. So sollen positive Assoziationen ausgelöst werden.

Advertising

Englischer Begriff für Werbung. Das Kürzel "Ad" wird weitläufig für "Anzeige" verwendet.

Advertising Awareness

Maß für die Bekanntheit konkreter Werbekampagnen. Die Werbeawareness kann in eine allgemeine und medienspezifische Bekanntheit unterschieden werden. Sie dient als Indikator für die Stärke und Intensität des Werbedrucks (Share of Advertising), welcher wiederum die Werbewirkung (Advertising Effect) beeinflusst.

Advertising Effect

Die Werbewirkung untersucht den Zusammenhang zwischen dem Werbe-Stimuli und deren Einfluss auf den Rezipienten. Die verschiedenen Stufenmodelle der Werbewirkung versuchen, Ursache / Wirkungszusammenhänge zu erkennen, sie zu analysieren und zu interpretieren.

Advertising Spendings

Werbeausgaben eines Unternehmens, die sich auf die verschiedenen Medien bzw. Werbeträger aufteilen lassen.

Advertorial

Verbindung von Advertising (Werbung) und Editorial (redaktioneller Beitrag). Die Inserate werden "redaktionell" so gestaltet, dass der flüchtige Leser sie als solche nicht erkennt und ihnen die Glaubwürdigkeit eines redaktionellen Beitrages beimisst.

Ad-View

anderer Begriff für Ad-Impressions

AE Provision

AE = Abkürzung für die früher vorhandene Annoncen-Expedition. Heute ist dies Verfahren nur noch bei Zeitungen üblich (Anzeigenannahme). Unter AE-Provision verstehen wir heute eine Agenturvergütung, die Verlage an Werbeagenturen für vermittelte Aufträge zahlen. In der Regel beläuft sich diese Provision auf 15% des Auftragsvolumens.

AEL

After Event Letter: Nachfaßbrief nach einer Direct-Mailing-Aktion

Affiliate Marketing

Affiliate Programme (auch Partnerprogramme, Associate Programs, Affiliate Networks) sind virtuelle Vertriebsnetzwerke und stellen eine neuartige kooperative Werbeform im Internet dar. Anstatt einzelne Banner auf Werbeplattformen zu platzieren, können Unternehmen mit Hilfe von Affiliate Programmen ihre Produkte und Dienstleistungen auf anderen Websites direkt anbieten und verkaufen.

Affiliate Program

Affiliate Programme dienen dem Aufbau von virtuellen Vertriebsnetzwerken (Affiliate Networks) im Internet. Sie ermöglichen Unternehmen, ihre Produkte und Dienstleistungen auf vielen Partnerwebsites zu platzieren und führen auf diese Weise zur Erhöhung der Reichweite und der Besucherströme (Traffic).

Affinität

Indexwert der das Verhältnis von verschiednen Struktur- oder Reichweitenwerten darstellt. Häufig wird der Affinitätsindex zur Darstellung von Zielgruppen oder Käufer, resp. deren Segmenten verwendet. Berechnung Strukturwert der Zielgruppe, geteilt durch den Strukturwert der Grundgesamtheit. Beispiel: Frauenanteil in der Käuferschaft = 60% Anteil der Frauen an der Grundgesamtheit = 52% Affinitätsindex = 75:52x100 = 144

Affinitätsindex

Mass der Eignung eines Mediums zur Abdeckung einer Zielgruppe. Die Affinität setzt die Reichweite eines Mediums in der Zielgruppe in ein Verhältnis zur Reichweite des Mediums in der Gesamtbevölkerung. Die Reichweite des Mediums in der Gesamtbevölkerung wird gleich 100 gesetzt und in Relation zur Reichweite des Mediums in der Zielgruppe gesetzt. Ein Index über 100 kennzeichnet eine gute Abdeckung der Zielgruppe durch das Medium, ein Index unter 100 eine schlechte Abdeckung der Zielgruppe durch das Medium.

Affinity-Marketing

Ansprache und Bearbeitung sozialer Bezugsgruppen mit dem Ziel, durch die Betonung des Zugehörigkeitsgefühls die Wahrnehmungs- und Akzeptanzbarrieren abzubauen. Eine Form des Zielgruppen-Marketings.

After Image

Der nachbleibende Eindruck einer Werbebotschaft auf den Empfänger.

After Only Design

Begriff aus dem Bereich der Marketing-Forschung. Eine Probandengruppe wird in zwei gleich Gruppen aufgeteilt, wobei unterstellt wird, das beide Gruppen gleich strukturiert sind. Nun wird die eine Gruppe einem Reiz ausgesetzt, die andere nicht. Unterschiede im Verhalten können, gleiche Rahmenbedingungen unterstellt, jetzt dem Stimuli zugeschrieben werden.

After Sales Marketing

Bemühungen, einen Kunden nachträglich in seiner Kaufentscheidung zu bestätigen, zum Wiederholungskauf anzuregen, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen und damit eine langfristige Kundenbindung zu erreichen und den Ertragswert des Kunden zu steigern.

After Sales Service

Oberbegriff für ale Serviceleistungen, die das Unternehmen auch noch nach dem Kauf des Produktes erbringt. Hierunter fallen beispielsweise kostenlose Hotlines (teilweise sind sie auch kostenpflichtig), Update-Service und jede Art von Support. In der heutigen Zeit gleichen sich die Produkte immer mehr und eine Differenzierung über das eigentliche Produkt ist kaum noch möglich. Daher sollte das Unternehmen die Möglichkeit der Differenzierung über den Service nutzen, wobei das Bemühen um den Kunden nicht mit dem Verkaufsabschluss enden darf. Um eine optimale Kundenbindung zu erreichen ist gerade der Bereich des After-Sales-Service ein Bereich mit wachsender Bedeutung für Marketing-Bemühungen.

AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen.

Agenda Setting

Agenda Setting dient der Entwicklung eines «wichtigen» Themas durch einen Markt- bzw. Meinungsführer mit dem Ziel, das Thema in seinen Zielmärkten bzw. der Öffentlichkeit zu verankern.

Agent

Software, die automatisch Anfragen erzeugt und Antworten entgegennimmt. Intelligente Agenten können autonom Aufgaben lösen.

Agent Work Space

Einheitliche Benutzeroberfläche für Call-Center Agents, die sämtliche verwendeten Softwaretools (Knowledge-Datenbanken, Telefonieapplikationen, textbasierte Kommunikationssysteme und spezielle, unternehmensinterne Software) integriert und bedienungsfreundlich darstellt, um die Arbeit der Call-Center-Agents zu vereinfachen.

Agglomeration

Die Agglomeration ist, im Gegensatz zur Deglomeration, die Konzentration von Anbietern an einem zentralen Ort, beispielsweise von Einzelhandelsbetrieben «Mode» in einer Innenstadt, in einem Einkaufszentrum oder in einem Factory-Outlet-Center.

Agilität

Agilität bedeutet die Gewährleistung der strategischen Flexibilität, in dem die Unternehmung einerseits den Entwicklungen der Märkte begegnet und andererseits gestaltend auf sie einwirkt.

AGOF

Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung Die AGOF, ein Zusammenschluß der Medien- und Kommunikationsverbände, ist eine verbandsübergreifende Arbeitsgemeinschaft. Ihr gehören an: Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Deutscher Multimedia Verband (dmmv), Deutscher Direktmarketing Verband (DDV), Gesamtverband Werbeagenturen e.V. (GWA), Online Anbietervereinigung (Online AV), Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM), Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), Verband der Informationswirtschaft (VIW) und Verband Privater Rundfunk- und Telekommunikation (VPRT). http://www.dmmv

Agostini-Ansatz

Lesequalitäten lassen sich definieren: Hauptleser - Der bewußte Leser Zweitleser - Der zufällige Hauptleser oder Mitleser zu Hause Drittleser - Mitleser, der nicht zu Hause lebt Will man den Erfolg einer Anzeigenkampagne im voraus abschätzen, muss man zusätzlich zu den Auflagezahlen der einzelnen Publikationen auch noch das Leserverhalten im Auge behalten. Eine Zeitschrift wird nicht immer nur von ihrem Käufer gelesen. Während die Fernsehprogramm-Titel der ganzen Familie als Informationsmedium dienen, kann man hiervon bei Titeln wie dem Playboy nicht davon ausgehen, dass diese Titel von der ganzen Familie gelesen werden. Bei berufsspezifischen Titeln kann man wiederum von einer vielfachen Weitergabe ausgehen, da eine Fachzeitschrift im Betrieb sicher nur einmal abonniert und per Verteiler den Angestellten zugänglich gemacht wird.

Agrarmarketing

Agrarmarketing ist eine Form des Profit- oder Nonprofit-Marketing, getragen von Organisationen, die direkt oder indirekt an der Erzeugung und dem Vertieb von Nahrungsmitteln oder anderen Agrarprodukten beteiligt sind.

AIDA

Merkformel für die 4 Stufen des Verkaufsvorgangs (Werbepsychologie): • Attention (Aufmerksamkeit), • Interest (Interesse), • Desire (Wunsch), • Action (Handlung).

AIDCA-Formel

Weiterentwicklung der AIDA-Formel zur Bestimmung der Werbewirkung. Der Phase des Kaufwunsches (Desire) folgt die Vertrauensgewinnung (Confidence), der sich erst dann die Kaufhandlung anschliesst.

AIDCAS-Formel

Weiterentwicklung der AIDA-Formel zur Bestimmung der Werbewirkung. Der Phase des Kaufwunsches (Desire) folgt die Überzeugung (Conviction) bzgl. des Produktvorteils gegenüber anderen und vergleichbaren Angeboten. Das Modell geht weiter davon aus, dass nach der Kaufhandlung (Action) eine Kundenzufriedenheit (Satisfaction) hergestellt werden muss im Sinne einer Kaufbestätigung.

Aided-Recall

Aided Recall bezeichnet die gestützte Erinnerung Hierbei wird mit Hilfe von Gedächtnisstützen (z.B. Abbildungen, Fotos, etc) ermittelt, inwieweit sich der Befragte an ein Werbemittel erinnern kann. In der Markt-, Media- und Werbeforschung gilt die Erinnerung als Indikator für die Wirksamkeit von Marketing- und Werbekampagnen bzw. Effizienz einer Publikation als Werbeträger.

Air date

Sendetermin eines Spots

AIS Advertising Index Switzerland

Misst die Bruttowerbeinvestitionen in der Schweiz. Damit werden der Werbewirtschaft verlässliche Informationen über die Werbeinvestitionen nationaler und überregionaler Werbeauftraggeber in allen relevanten Medien zur Verfügung gestellt. Mit AIS lässt sich die Werbetätigkeit ganzer Branchen oder einzelner Konkurrenzfirmen detailliert nach beworbenen Produkten, Werbemitteln, zeitlichem Ablauf der Kampagnen und aufgewendeten Budgets analysieren. Methode und Teilnehmer: Erhebung der Daten bei den Medienanbietern, monatliche Übermittlung der Daten an die WEMF in elektronischer Form, Vereinheitlichung der Schreibweisen von Firmennamen usw. und Einspeisung in Datenbank. Publikation: monatliche Aktualisierung, online abrufbar.

Akquisition

Gewinnung neuer Kunden, bzw. Pflege von bestehenden Kundenbeziehungen. Die Akquisition erfolgt durch die Verkaufsorganisation.

Akquisitorisches Potential

Das akquisitorische Potential (Gutenberg) umfasst alle nichtpreislichen Vorteile (Image, Qualität u.a.), die eine Unternehmung aus der Sicht aktueller und potentieller Kunden bietet. Diese Vorteile werden durch den stimmigen Einsatz der Marketing-Instrumente geschaffen und sollen in nicht-monopolistischen Märkten einen quasi-monopolistischen Spielraum für die Preispolitik ermöglichen.

Akronyme

abgekürzte Redewendung häufigste Vertreter sind hier: ASAP (as soon as possible) = so schnell wie möglich CU (see you) = bis dann CUL (see you later) = bis später RTFM (read the fucking manual) = lies das verdammte Handbuch THX (thanks) = Danke

Aktionszuschuss

Preisnachlass (discounts) Durch Preisnachlässe innerhalb bestimmter Zeitspannen oder unter bestimmten Bedingungen versuchen Unternehmen, Ziele wie z.B. pünktliche Zahlung oder höhere Umsätze außerhalb der Saison zu erreichen. Man unterscheidet: Handelsrabatt (trade discount): Preisnachlass für Mitglieder des Distributionskanals Mengenrabatt (quantity discount): Preisnachlass ab einer bestimmten Einkaufsmenge Skonto (cash discount): Preisnachlass bei rascher Zahlung Saisonrabatt (seasonal discounts): Preisnachlass anlässlich bestimmter jährlicher Ereignisse, z.B. Schulbeginn, Skisaison, Schlussverkauf Rüchnahmevergütung (trade-in allowance): Preisnachlass für die Rückgabe eines alten Produktes beim Kauf eines neuen Aktionszuschuss (promotional allowance): Preisnachlass für Händler, die an Werbe-und Verkaufsförderungsprogrammen teilnehmen

Aktives Zuhören

Gesagtes beim Zuhören mit eigenen Worten zusammenfassen oder dem Gesprächspartner mit Quittierungsworten wie «ja», «mhm», «aha», «ah so» usw. Interesse signalisieren.

Aktivierende Prozesse

Emotion (emotion): innere Erregungsvorgänge, Gefühle Motivation (motivation): zielorientiertes Bedürfnis, Antrieb Einstellung (attitude): dauerhafte positive oder negative Haltungen gegenüber Objekten

Aktivierung

Als Aktivierung bezeichnet man einen Zustand psychischer Wachheit bzw. Erregung, ausgelöst durch emotionale, kognitive oder psychische Reize. Zielpersonen, die durch Reize in der Werbung aktiviert werden, nehmen mehr Informationen auf, verarbeiten sie schneller und speichern sie besser.

Aktivierungspotential

Was im Innern eines Menschen vorgeht, sind komplexe psychische Prozesse, die sich grob vereinfacht in aktivierende und kognitive Prozesse unterteilen lassen. Wenn in psychischen Vorgängen Spannung und Erregung vorherrschen und das Verhalten antreiben, spricht man von aktivierenden Prozessen. Wenn dagegen das Erkennen, ob von sich selbst oder der Umwelt, und die gedankliche Verarbeitung von Information dominieren, ist von kognitiven Prozessen die Rede. Bei der Aktivierung handelt es sich um eine primär physiologische Reaktion, die sich mit neurophysiologischen Methoden der Hirnforschung untersuchen lässt. Äussere Einflüsse lösen dabei eine Reaktion in den Nerven aus. Je grösser dieser Reiz ist, um so grösser ist die Chance, dass sich das Individuum mit einem bestimmten Problem befasst. Dabei werden Bilder schneller verarbeitet als Texte. In Bezug auf die Werbung bedeutet dies, dass sie versuchen muss, den Menschen etwas Neues und Interessantes zu bieten, damit diese

Akzeptanz

Übereinstimmung der Anmutung des Untersuchungsobjektes mit der Bedürfnisstruktur des Konsumenten.

Akzeptanztest

Erfassung der Akzeptanz von z.Bsp. Testprodukten durch Versuchspersonen. Der Test erfolgt auf experimenteller Basis und Anmutung von Produkteigenschaften, das Preis-Leistungs-Verhältnis, etc. hinsichtlich der Kaufabsicht durch die Testperson (Proband).

Alias Namen

Alias-Namen (vom Lateinischen "alias" für "anders") sind meist Kurzformen des eigentlichen Namens oder Spitznamen. Es kann sich aber genauso auch um beliebig gewähltes Pseudonym handeln. Meist wird eine verwendeter Alias via Software in den anderen Namen übersetzt ;So könnte sich jemand namens Michael Kramer von seinem Internet-Provider (ISP) neben seiner eigentlichen E-Mail-Adresse Mike.Master@markenlexikon.com auch die Alias-Adressen Mike@... oder mickeymouse@... geben lassen, die der Provider dann wieder in die korrekte Adresse übersetzt, z.B. 09343509031@markenlexikon.com. Alias Namen werden meist verwendet, weil sie einfacher zu merken sind als die ursprünglichen Namen und Bezeichnungen; auch Deckname, Parallelbezeichnung oder Pseudonym genannt.

All You Can Afford Methode

Form der Werbebudgetplanung. Vom gesamten Marketingbudget werden zuerst alle Ausgaben abgezogen, die für die Marketingaktivitäten notwendig sind. Der verbleibende Rest (alles, was man entbehren kann) fliesst dann in das Werbebudget.

Allegatorische Werbung

Zitierende Werbung, die argumentativ Ergebnisse aus wissenschaftlichen Untersuchungen (z.Bsp. Warentests) verwendet. Diese Form der Werbung ist erlaubt, sowie sie nicht vergleichend wirkt/ist.

Allegorie

das Anderssagen, bildlich sprechen bzw. personifizieren; rational fassbare Darstellung eines abstrakten Begrifs in einem Bild, oft auch mit Hilfe von Personifikationen, z.B. aus derr bildenden Kunst oder Literatur

Allgemeintrailer

Hat im Gegensatz zum Einzeltrailer nicht die Bewerbung einer einzelnen Ausstrahlung zum Inhalt, sondern bezieht sich allgemein auf ein Genre, eine Serie oder eine Spielfilmreihe.

Alliteration

Hierbei wird ein Satz aus Wörtern des gleichen Anfangsbuchstaben gebildet: Gern genießen: Gerstenbräu!

Altarfalz

Als Altarfalz wird ein Prospekt oder Faltblatt bezeichnet, das beidseitig aufgeklappt werden kann.

Altersstrukturanalyse

Die Altersstrukturanalyse ordnet die Produkte den jeweiligen Phasen des Produktlebenszyklus zu. Eine eher ungünstige Struktur ist durch relativ hohe Umsatzanteile in der Sättigungs- und Degenerationsphase gekennzeichnet.

Alt-Tag

Alt-Tags sind textliche Alternativen zur bildlichen/grafischen Darstellung. Jede grafische Darstellung im Internet kann mit einem Alt-Tag (alternativer Text) beschriftet werden. Es erscheint der Alternativ-Text sofern der Browser die Grafik anzeigen kann.

Ambient Medien

nicht-klassische, planbare Werbeform im "Out-of-Home" Bereich, die überwiegend distributiv oder fest im direkten Lebens- und Freizeitumfeld von Jugendlichen und jungen Erwachsenen installiert ist und primär auf diese abzielt. Hanser zufolge handelt es sich bei ihnen um "Outdoor-Medien, die im Umfeld der Zielgruppe positioniert sind wie Bierdeckelwerbung, Werbepostkarten ..., Disco-TV, Werbung auf Zapfpistolen oder in Golflöchern. Sie haben den Vorteil, dass sie die Zielgruppe in einem für sie ange-nehmen Umfeld erreichen, über eine hohe Rezeptionsdauer verfügen und als wenig störend empfunden werden" Mit Ambient Medien wird die Zielgruppe somit genau dort angesprochen, wo diese sich trifft und nach Unterhaltung sucht, wo sie weiterempfiehlt und entscheidet, wie z.B. beim Einkaufen oder beim Sport, in der Schule/Hochschule oder in der Szenegastronomie, in Videotheken oder im Internet. Zu den Werbeträgern von Ambien Medien zählen neben den genannten Beispielen Brief-hülle

Ambivalenzkonflikt

Ambivalenz ist die Doppelwertigkeit oder auch die Kehrseite, die in der Natur einer Sache liegt. Dasselbe ist eben noch längst nicht immer dasselbe. So kann ein und dieselbe Handlung völlig entgegengesetzte Empfindungen auslösen und Folgen haben, je nachdem in welchem Zusammenhang sie steht. Ambivalenz ist ein ursprünglich von Eugen Bleuler im Jahre 1910 geprägter Begriff für die Gleichzeitigkeit entgegengesetzter Neigungen, Einstellungen und Gefühle, die sich auf dasselbe Objekt richten (Doppelgerichtetheit). Affekt - jemand liebt und hasst zugleich dieselbe Person Intellekt - Ansicht und Gegenansicht werden gleichzeitig vertreten Wollen - zur gleichen Zeit wird Entgegengesetztes gewollt. Siegmund Freud hat den Begriff dann in das psychoanalytische Vokabular aufgenommen Im Rahmen von Marketing-Bemühungen findet dieser dauernde Konflikt sicherlich seine Beachtung, muss man doch davon ausgehen, dass eine Person auf der einen Sei

Ambulanter Handel

Der ambulante Handel ist ein Sammelbegriff für den nicht-stationären Einzelhandel (Hausierer, Märkte, Verkaufswagen).

Ambush-Marketing

Ambush-Marketing, auch Parasite Marketing oder Schmarotzermarketing genannt, beschreibt die Kommunikationsstrategie eines werbetreibendes Unternehmen, das durch unerlaubtes "Trittbrettfahren" von einem Anlass profitiert, ohne selbst (offizieller) Sponsor zu sein und die Veranstaltung oder den Event finanziell zu unterstützen (engl. Hinterhalt bzw. im Hinterhalt liegende Truppen/Guerillas; Überfall aus dem Hinterhalt); es handelt sich somit um "Unternehmen, die sich ohne offizielle Erlaubnis an Sportereignisse hängen" mit dem Ziel, von den Beworbenen als vermeindlicher Sponsor wahrgenommen zu werden und auf diese Weise von der Sportveranstaltung zu profitieren, z.B. durch erhöhte Aufmerksamkeit bzw. positiven Image-Transfer; Präsentation mit weiteren Informationen und Beispielen

Anagramm

Methode zur Findung neuer Markennamen, indem man die Buchstaben eines Wortes "durcheinander schüttelt" und sie in neuer Form zusammensetzt; so wurde z.B. aus "Ideal" die Marke "Elida" (Unilever). Allgemein meint der Begriff (griechisch anagraphein = umschreiben) eine rhetorische Figur, bei der ein Wort oder Satz durch die Umstellung (Permutation) seiner Buchstaben so verschlüsselt wird, dass sich daraus ein neuer Sinn ergibt; im deutschen auch als Letterkehr oder Letterwechsel bezeichnet; spezielle Form: Palindrom

Analog

Darstellung und Übertragung von Signalen in Form von Tönen oder Bildern in kontinuierlicher Form. Bei deren Übertragung entsprechen die Spannungs- bzw. Stromschwankungen genau den Signalschwankungen.

Analogie

Unter einer Analogie versteht man eine Ähnlichkeit.

Anapher

Wiederholung eines Wortes zu Beginn aufeinander folgender Wortgruppen (bzw. Absätze): Sollte man sich merken, sollte man in seine Überlegungen einbeziehen und sollte man mal gemacht haben. Wenn man aber trotzdem weiter normale Texte schreibt, macht das auch nichts.

andenken (etwas)

Über ein Projekt, eine Idee oder etwas Sonstiges nachdenken, ohne zu sehr in die Tiefe zu gehen.

Andruck

Probeabzug einer Drucksache. Wid eine Broschüre aufgelegt, erfolgt ersteinmal ein Andruck, damit der Kunde entscheiden kann, ob ihm die Drucksache auch gefällt und ob der Auftrag den Wünschen und Vorstellungen entsprechend durchgeführt wurde. Hierzu führt der Kunde eine Andruckkontrolle durch.

Angebot

Ein Markt ist die Gesamtheit aller Subjekte (Personen und Organisationen), die ein Bedürfnis nach, ein Interesse an und die Kaufkraft für ein Produkt oder eine Dienstleistung haben undbereit sind, einen bestimmten Teil ihres Einkommens dafür auszugeben. Ökonomisch definiert ist der Markt der Ort, an dem sich Angebot (supply) und Nachfrage (demand) treffen. Marketplace meint den physischen Markt, im Gegensatz zum digitalen Markt, z.B. im Internet, dem Marketspace. Die Marktnachfrage (market demand) ist das gesamte Volumen, das von einer bestimmten Kundengruppe, in einem bestimmten Gebiet, innerhalb einer bestimmten Zeitspanne und unter fixen Umweltbedingungen und Marketinganstrengungen gekauft würde.Das Marktpotential (market potential) bestimmt die Obergrenze der Nachfrage.

Angebotskurve (supply curve)

Die Angebotskurve bildet den Zusammenhang zwischen Preis und angebotener Menge ab. Sie hat fast immer eine positive Steigung.

Angebotsmix

Gesamtheit des Angebots an die Zielgruppe: Grundangebot (Produkt respektive Dienstleistung), Ersatzangebot (z.B. Probefahrt mit dem Auto oder Messeeinladung) sowie Angebots- und Reaktionsverstärker.

Animation Designer

Der Animation Designer setzt mit CAA (Computer Aided Animation) einzelne Bilder und Grafiken zusammen, so dass Trickfilme und animierte Bewegungsabläufe entstehen.

Ankündigungstrailer

Trailer, der den Start eines Formats ankündigt.

Anmutung

Anmutung ist die erste Phase der individuellen Wahrnehmung, in der sich Gefühle und Stimmungen gegenüber dem wahrgenommenen Objekt bilden.

Anpassung

Um zu einem wirtschaftlichen Erfolg zu kommen, kann ein Unternehmen verschiedene Strategien verfolgen. Eine davon ist die Anpassung. Hierbei versucht sich das Unternehmen mit seinem Produkt und dessen Service-Angebot der Konkurrenz anzupassen. Eine gleiche Strategie könnte das Unternehmen in Bezug auf die Preisgestaltung oder den Umfang des Sortiments wählen. Diese Strategie steht im Gegensatz zur Differenzierung, bei der es gerade die Unterschiede sind, die den Wettbewerbsvorteil bringen sollen.

Anredeschlüssel

Nichts kommt beim Kunden schlechter an, als eine falsche Anrede im Adressfeld. Wird also aus Frau Müller Herr Müller gemacht, kann man die Aktion in vielen Fällen schon als erledigt betrachten. Es ist also unerlässlich, hier auf eine korrekte Verschlüsselung der Anrede zu achten. Den verantwortlichen Mitarbeitern sollte dies immer wieder deutlich gemacht werden.

Ansoff-Matrix

Ansoff versuchte, eine praktische Methode zur Fällung strategischer Entscheidungen zu liefern, wodurch das "Ansoff Model of Strategic Planning" entstand. Dieses Modell konzentriert sich auf die Produkte des Unternehmens und die Märkte, auf denen es seine Kunden findet. Durch die Gegenüberstellung von Produkten und Märkten, jeweils getrennt nach vorhanden und neu, ergibt sich die sogenannte Ansoff-Matrix mit ihren vier verschiedenen Wachstumsstrategien: · Marktdurchdringung (Market Penetration): Das Unternehmen wächst mit vorhandenen Produkten in seinem aktuellen Marktsegment. Hierzu muss es in einem Verdrängungswettbewerb mit Konkurrenten seinen Marktanteil erhöhen. · Marktentwicklung (Market Development): Unternehmenswachstum wird erzielt durch die Erschliessung neuer Marktsegmente fü

Anspruchsgruppe

Anspruchsgruppe, externe Eine externe Anspruchsgruppe (stakeholder) ist ein Träger öffentlicher Interessen (Allgemeinwohl, Gemeinwohl u.a.), beispielsweise als Konsumentenorganisation oder politische Partei. Anspruchsgruppe, interne Eine interne Anspruchsgruppe (stakeholder) ist ein Träger unternehmensinterner Interessen (Arbeitsplatz, Entlöhnung u.a.), beispielsweise als Mitarbeiterin und Mitarbeiter «Produktion».

Anspruchsniveau

Das Anspruchsniveau ist ein vom Individuum verbindlich «definiertes» Mass der Zielerreichung (Image, Qualität, Zufriedenheit u.a.) und dient der Reduktion möglicher Alternativen.

Antonomasie

Bezeichnet zunächst die Ersetzung eines Eigennamens durch eine Benennung nach besonderen Kennzeichen oder Eigenschaften des Benannten, z.B. wird aus Napoleon "der Korse" und aus Scipio "der Zerstörer Karthagos". Daneben kann auch das Ersetzen der Bezeichnung einer Gattung durch den Eigennamen eines ihrer typischen Vertreter gemeint sein, z.B. "Krösus" für einen reichen Mann oder "Mäzen" (Maecenus) für einen Förderer der Künste; Antonomasien spielen auf kulturell kodifizierte Eigenschaften an, die eng mit bekannten historischen, mythologischen oder literarischen Persönlichkeiten verbunden sind, wie die Redewendungen "er ist ein Judas" oder "ein echter Casanova" deutlich machen; ähnliches erfolgt auch bei generischen Markennamen (Gattungsbe-zeichnungen), wie das Beispiel "Tempo" verdeutlicht. Heute bezeichnet, der Name ein weiches Papiertaschentuch, das nicht notwendigerweise mehr den entsprechenden Markennamen zu tragen braucht (vgl. ähnlich auch Kleenex, Walkman, Uhu und Laptop).

Antriebskräfte

Antriebskräfte sind komplexe aktivierende Prozesse. Sie treiben das menschliche Verhalten an, indem sie es mit psychischer Energie versorgen. Die wichtigsten Antriebe im weiteren Sinne sind: Emotionen Motivationen Einstellungen

AOI-Ansatz

Ansatz zur Messung von Lebenstilen auf Basis von Aktivitäten (activities), Interesse (interest) und Meinungen (opinions); vgl. hierzu auch "VALS-2" und "Sinus-Milieus"

API

Schnittstelle, die dem Programmierer Funktionen der Hardware, des Betriebssystems, eines Frameworks oder einer Standardbibliothek zugänglich macht.

Appetizing Appeal

Als Appetizing Appeal bezeichnet man die appetitanregende Ausstrahlung einer Anzeige, vorwiegend im Nahrungsmittelbereich.

Applikation

Software für eine definierte Anwendung, die in die bestehende Architektur/Infrastruktur integriert werden kann.

Approach

Der Approach ist die gewählte Form und Art der Werbeaussage sowohl in textlicher wie auch in grafischer Hinsicht. Darunter verstht man auch die Art der Annäherung an die Zielgruppe.

APX Average Page Exposure

bzw. Durchschnittliche Seitenbeachtung: Quantitative Beurteilung der Nutzung einer durchschnittlichen Seite in der Ausgabe eines Titels. Schritt in Richtung der Beachtungsmessung von Inseraten (Werbemittel). Der APX berechnet sich aus Multiplikation der Anzahl der normativen Pick-ups pro Ausgabe mit der durchschnittlichen Lesemenge pro Pick-up: APX = Anzahl Pick-ups pro Ausgabe x Lesemenge pro Pick-up. Ein APX von 0,9 bedeutet z.B., dass eine Seite in einem bestimmten Titel durchschnittlich 0,9-mal aufgeschlagen wird. Der APX-Wert ist ein Mass zur Beurteilung der Transportleistungsstärke einer Seite in einem Titel und ergänzt somit die Reichweite, die die Transportleistung einer Ausgabe insgesamt beurteilt.

Arbitrage

Das Phänomen «Arbitrage» entsteht, wenn eine Unternehmung Leistungen in einem Markt kauft und dieselben Leistungen in einem anderen Markt verkauft. Um Arbitrage-Geschäfte erfolgreich abzuwickeln, müssen Preis-, Transaktionskosten- und Informationsdifferenzen (Asymmetrien) vorliegen.

Argumentarium

Enthält Argumente, die für das Produkt sprechen. Es beschreibt den Nutzen aus Sicht des Kunden und ist idealerweise im Dialekt verfasst. Das Argumentarium ist oft Teil eines Scripts.

Arithmetisches Mittel

Gebräuchlichster Mittelwert, was wir normalerweise als "Durchschnitt" bezeichnen. Summe der Einzelwerte, geteilt durch die Anzahl Werte

Arme Hunde

Die armen Hunde (Dogs) sind strategische Geschäftseinheiten (SGE), Sortimente oder Produkte, die im Portfolio im Feld «niedriges Marktwachstum und relativ niedrige Wettbewerbsposition» liegen. Sie sind entweder aufzugeben (Desinvestitionen) oder weiter zu differenzieren (Marktnische).

Art Director (AD)

Der AD ist oberster Grafiker in einer Agentur. Er ist Teamleiter und Chef bei allen gestalterischen Arbeiten. Der AD ist die Person neben dem CD (Creative Director) und ist meist direkt der Geschäftsleitung unterstellt..

Art Work

Grafische Elemente eines Werbemittels

Artikelmarke

Breite einer Handelsmarkenstragie: Verwendung einer Marke für ein einzelnes Produkt, wie z.B. Tandil von Alid; auch "Individualmarke" genannt (vgl. hierzu auch Segment-, Sortiments- und Betriebstypenmarke); vergleichbar mit der "Einzelmarke" eines Herstellers

Artikelnummerierungssysteme

Diese Systeme sind numerische Ordnungssysteme zur Identifikation und/oder Klassifikation von Artikeln, eine Grundvoraussetzung für Warenwirtschaftssysteme und umfassendere Konzepte (Efficient Consumer Response u.ä.). Das bekannteste Identifikationssystem ist das EAN-System (Internationale Artikelnummerierung, früher Europäische Artikelnummerierung).

Artwork

Artwork ist die gesamte gestalterische und grafische Arbeit vor der Produktion, inklusive abgleichen der Ideen und Ausführungen mit dem Auftraggeber.

ASAP

Hierbei handelt es sich um das Akronym As soon as possible

ASCII

Datenformat für den Austausch von Texten zwischen unterschiedlichen Betriebssystemen. American Standard Code for Information Interchange In diesem Code können allerdings keine Sonderzeichen oder Umlaute sowie Formatierungen wie fett oder kursiv dargestellt werden.

ASP

Application Service Provider Die Software braucht nicht mehr auf dem heimischen PC installiert werden. Somit entfällt der Ankauf. Vielmehr wird die Software angemietet oder bei Benutzung bezahlt. Die Software selbst wird im Internet auf speziellen Servern zur Verfügung gestellt und auch über das Internet oder Standleitungen genutzt. Ein Beispiel hierfür ist die Lohn- und Gehaltsabrechnungssoftware von www.lohndirekt.de , bei deren Nutzung der Kunde die Lohnabrechnung je abgerechnetem Arbeitnehmer bezahlt und dafür alle Druckerzeugnisse vom Dienstleistungsanbieter zugesandt bekommt. Eine ähnliche Leistung bietet seit Januar auch die Fa. P&I an, hier muss der Anwender bei gleichem Preis die Ausdrucke jedoch selbst erstellen. Weitere Beispiele sind virtuelle Büros. Hier kann man seine Termine und Textverarbeitungen im Internet verwalten. Ein grosser Vorteil der ASP-Lösungen ist ihre Aktualität. Es entfällt der Weg der Software über die CD-ROM zum Kunden.

Aspirantengruppe

(Peer Group) Referenzgruppe, der ein Individuum gerne angehören möchte, bei der sie aber aufgrund von Distanz kein Mitglied wird (vgl. z.B. Rockgruppe)

Assoziationen

Unter einer Assoziation versteht man die Verknüpfung von verschiedenen Vorstellungsinhalten bzw. verschiedenen mentalen Inhalten. Eine notwendige Bedingung für den Aufbau von assoziativen Ketten stellt die zeitliche Kontinuität des Auftretens der betreffenden Stimuli dar. Diese Reize müssen gleichzeitig oder kurz hintereinander auftreten. Assoziative Beziehungen können aber auch durch Ähnlichkeiten in der Art der Stimuli oder andere, nur bedingt erklärbare Verknüpfungen mentaler Inhalte entstehen.

Attachment

Anhang an ein E-Mail (z.B. Word-Dokument)

Attention Value

Aufmerksamkeitswert eines Werbemittels.

Audience Flow

Seherwanderung; Berechnung der identischen Seherschaft aufeinander folgender Sendungen – Anteil der Seherschaft die von einer Sendung auf die folgende übernommen wird – Mass der „Kundenbindung“

Audiotext

Hotlines, SMS-Dienste etc.

auditiv

Menschlicher Hörsinn (Wahrnehmung von Klängen und Geräuschen)

Aufbauorganisation

Die Aufbauorganisation gibt der Unternehmung und/oder einem Bereich eine innere Ordnung (Struktur).

Auflagenbeglaubigung

„Beglaubigt“ heisst, dass die Anzahl Exemplare eines Titels tatsächlich auch verkauft und abbonniert werden.

Auktion

Die Auktion ist eine Marktveranstaltung, bei der Produkte in einem Bieteverfahren angeboten werden. Neben Warenbörsen (Rohstoffe u.a.) finden wir vermehrt Versteigerungen im Internet, beispielsweise in Form der einfachen englischen Versteigerung (der Meistbietende erhält einen Kaufvertrag) oder der inversen Auktion (der Nachfrager gibt die Preisbereitschaft bekannt und anschliessend wird ein Anbieter gesucht).

Ausgangslage

auch Situationsanalyse oder SWOT-Analyse genannt. Es werden die Stärken und Schwächen des eigenen Unternehmens, sowie des Marketing-Mixes des eigenen Unternehmens analysiert (endogene Faktoren), das Resultat davon gibt Auskunft über die Marktfähigkeit. Es werden aber auch die Chancen und Gefahren des Marktes, in dem wir tätig sind, sowie die den Markt beeinflussenden Umweltfaktoren analysiert (exogene Faktoren), das Resultat davon gibt Auskunft über die Marktattraktivität.

Ausgleichskalkulation

Bei der Ausgleichskalkulation (Kompensations- oder Mischkalkulation) wird im Rahmen der Preispolitik nicht das Verursachungs-, sondern das Tragfähigkeitsprinzip der Kostenzurechnung angewendet: «Hoch kalkulierte» Produkte (Ausgleichsgeber) stehen «normal» und «niedrig kalkulierten» Produkten (Ausgleichsnehmer) gegenüber.

Auslaufrabatt

einem Auslaufrabatt handelt es sich um einen Zeit- oder auch Saisonrabatt, den Händler im Rahmen Ihrer Preispolitik für Artikel zur Verfügung stellen, die demnächst aus dem Sortiment genommen werden sollen. Auf diesem Wege soll es ermöglicht werden, Produkte vor dem Erscheinen der Neuware abzusetzen. Beliebt ist diese Methode im Sportartikelbereich, wo Sportschuhe als Auslaufmodelle verbilligt abgegeben werden, bevor die neue Kollektion in den Regalen steht.

Ausschneidedienst

Durch einen Dienstleister werden Zeitungsannoncen, Werbeanzeigen, redaktionelle Beiträge, usw. zu bestimmten Produkten, Branchen, Kunden oder Themen ausgeschnitten, gesammelt und ausgewertet. So lassen sich Erfahrungen über Mitbewerber oder das Konsumentenverhalten sammeln. Eigenens Werbeverhalten lässt sich besser planen. Es lassen sich auch Aussagen über bevorzugte Werbeträger herausarbeiten.

Ausschöpfungsquote

Anteil der Personen, die tatsächlich befragt wurden (Nettostichprobe). Von der Ausgangsstichprobe (Bruttostichprobe) werden die Ausfälle abgezogen.

Ausschreibung

Bei einer Ausschreibung (Submission) fordert ein Nachfrager (Submissionar), beispielsweise eine öffentliche Verwaltung, potentielle Anbieter (Submittenten), beispielsweise Reinigungsinstitute, für die nachgefragte Leistung ein schriftliches Angebot einzureichen.

Außenwerbung

(Out-of-Home Media) Außenwerbung umfasst Hanser zufolge "neben dem Plakatanschlag an Allgemeinen Anschlagstellen, Ganzsäulen und Großflächen auch Superposter-Flächen, Plakataus-hang in Vitrinen, beispielsweise in Wartehallen, spezielle Plakatständer in und an Einkaufszentren, Verkehrsmittelwerbung (Werbung an und in Bussen und Bahnen) und im weitesten Sinne auch Werbung an Gebäuden, Telefonhäuschen, Tankstellen, Kränen, Uhrensäulen sowie die Bandenwerbung, die Lichtwerbung und die Luftwerbung"

Ausstrahlungseffekt

Der Ausstrahlungseffekt (Spillover-Effekt) ist Ausdruck positiver oder negativer Wirkungen der Marketing-Instrumente über den räumlichen, sachlichen und/oder zeitlichen Zielbereich hinaus.

Auswahl

Die Rede ist hier von der Auswahl für eine Befragung durch eine Stichprobenziehung. Da eine Kompletterhebung in den meisten Fällen ausgeschlossen sein dürfte, wurden im Rahmen der Marketing-Forschung verschiedene, statistische Verfahren entwickelt, um von einer kleinen Gruppe befragter Personen auf die Grundgesamtheit schliessen zu können. Bevor jedoch eine Befragung durchgeführt werden kann, muss aus der Grundgesamtheit hereus eine Auswahl getroffen werden. Dies geschieht auf verschiedenen Arten: Bewusste Auswahl Die Struktur der Grundgesamtheit (Alter, Geschlecht, Einkommensverhältnisse, Lebensgewohnheiten, Verbrauchsverhalten) ist bekannt. Die Vorkenntnisse erlauben das Nachempfinden, das Nachbauen der Grundgesamtheit in der Stichprobe. Dieses Verfahren wird auch als nichtzufallsgesteuert bezeichnet. Geschichtete Auswahl Die Grundgesamtheit wird in verschiedene Schichten “zerlegt”. Aus den einzelnen Schichten heraus wird dann eine zufällige Stichprobe gezogen.

Auswahlverfahren

Die repräsentative Auswahl einer Stichprobe (Sample) aus einer Grundgesamtheit (Universum) kann zufällig oder nach einer bewussten Auswahl erfolgen: Zufallsauswahl: reines (einfaches) Zufallsverfahren, Sonderformen; nicht zufallsgesteuerte Auswahl: bewusste Auswahl (Quota-Verfahren u.a.), willkürliche Auswahl). Eines der häufigsten Verfahren ist die Anwendung von Quoten, beispielsweise Alter, Einkommen, Geschlecht, Haushaltsgrösse oder Wohnort. Eine Stichprobe ist meist sinnvoll, da eine Vollerhebung aus organisatorischen, technischen, wirtschaftlichen oder zeitlichen Gründen oft unzweckmässig ist.

Authentifizierung

Bei der Anmeldung am Client wird die Identität des Users geprüft, etwa über Eingabe des Namens und eines Passworts, anschließend werden die festgelegten Zugriffsrechte eingeräumt.

Automatenverkauf

Der Automatenverkauf ist als mechanisierte Verkaufsform eine Betriebsform des stationären Einzelhandels mit 24-Stunden-Service.

Autoresponder

Programm, das die automatische Beantwortung von eMails, die an eine bestimmte Adresse versandt wurden, übernimmt. Zum einen kann dies als Abwesenheitsassistent eingesetzt werden, zum anderen als Bestätigung des Mail-Eingangs für Kunden. Jeder User weiss, das es sich um automatisierte Antworten handelt, doch trotzdem ist es eine nette Geste, die dem Anfragenden bestätigt, das seine Anfrage angekommen und schnellstmöglich bearbeitet wird. Somit ist dieses Instrument im direkten Kundenkontakt ein nicht zu unterschätzendes Instrument. Nicht nur, dass der Kunde eine Antwort erhält, er kann auch gezielt mit einer aktuellen Preisliste, Neuigkeiten über Produkte oder mit Bedienungsanleitungen versorgt werden.

Avatar

Ein Avatar ist eine virtuelle Figur, die menschenähnlich agiert und reagiert. Sie ermöglicht eine Emotionalisierung des Internets und sollte in die Corporate Communication der Unternehmung eingebettet sein.

Aversionskonflikt

Bei einem Aversionskonflikt hat man zwischen zwei Möglichkeiten zu entscheiden, die im Ergebnis beide gleich negative Folgen mit sich bringen. Man entscheidet sich also zwischen zwei Übeln, in der Hoffnung, sich letztendlich für das kleinere Übel entschieden zu haben.

AWA

Allensbacher Werbeträger-Analyse Sie untersucht die verschiedenen Werbeträger auf ihre jeweilige Reichweite, sowie Einstellungen und Verhaltensformen der jeweiligen Konsumenten. Die Erhebung der Daten erfolgt im Rahmen von Mehrthemenumfragen nach dem Quotenverfahren.

Award

Ein Award ist eine Auszeichnung, die im Rahmen eines Wettbewerbes vergeben wird. Je nach Ausrichter des Wettbewerbes geniesst der Award mehr oder weniger Prestige. Dem User wird durch den Award deutlich gemacht, dass das Unternehmen oder das Produkt auch von Fachleuten anerkannt wird. Es handelt sich also auch um ein Werbeargument. Aufgrund der derzeitige Award-Schwemme sollte man jedoch darauf achten, welche Awards man gewinnen möchte. Gleichzeitig sei hier auch auf die Möglichkeit der diversen Zertifizierungen hingewiesen, die sich nicht nur auf die Iso-Norm beschränken. So zertifizieren Krankenkassen Lohnabrechnungsprogramme, Wirtschaftprüfungsgesellschaften zertifizieren Geschäftskonzepte und Trust-Center zertifizieren im Bereich e-Commerce Shop-Systeme, damit der User vertrauensvoll bestellen kann.

Awareness Advertising

Werbung für Produkte in einem Land und/oder Gebiet, in welchem diese noch nicht oder nur in bescheidenem Umfang verfügbar sind. Ziel ist der frühzeitige Aufbau von Markenerwartungen und -images bei potentiellen Käufern.

Awareness Set

Erinnerte Marken in einer Produktkategorie; diese determinieren das Wettbewerbsumfeld einer Marke