Energieagentur eFörderportal

Energieagentur eFörderportal

Auf der Website http://oss.energieagentur-sg.ch wird den interessierten Bauherrn und Architekten ein Fördergeld-Rechner angeboten, um die Höhe des zu erwartenden Betrages zu ermitteln. Nach der Online-Einreichung eines Gesuches werden bei der Energieagentur die einzelnen Fördergeld-Anträge bearbeitet. Dabei gibt es verschiedene Stati und unterschiedliche Finanzierungsquellen, die aufgrund eines Gesuches belastet werden.

Da die interne Applikation auch für alle Gemeinden abrufbar sein muss, wurde die Lösung als moderne Web-Applikation implementiert. Über eine Schnittstelle werden die benötigten Daten auf der Webseite publiziert und Anträge in das interne System zurück geschrieben.


Worum geht es im Detail?

Seit 1. November 2012 wurden die energiepolitischen Aktivitäten des Kantons mit jenen von Gemeinden und anderen wichtigen Akteuren koordiniert und gebündelt. Die Energieagentur nahm als Kompetenzzentrum für Energiefragen den Betrieb auf.

Das eFörderportal wurde geschaffen, um die Zusammenarbeit aller Akteure mit einem gemeinsamen IT-Werkzeug zu unterstützen. Es setzt sich aus zwei Teilen zusammen:

Zunächst gibt es eine frei zugängliche Web-Plattform im Internet, auf der Bürger und Unternehmen Fördergelder für energetische Sanierungsmassnahmen beantragen können, unabhängig davon, ob es sich um kommunale oder kantonale Fördermassnahmen oder das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen handelt.

Ausserdem wurde der interne Teil geschaffen. Dies ist eine Weblösung im geschützten Bereich für die Energieagentur, Gemeinden und Kanton. Sie dient der Bearbeitung der Gesuche und unterstützt den koordinierten Prozess der Beteiligten. Sie unterhält Schnittstellen zu Microsoft-Office, zur Buchhaltungs-Software der beteiligten Energieförderer sowie demnächst auch zum Gebäudeprogramm.

Die Kommunikation zwischen den beiden Teilen erfolgt durch einen asynchronen Mechanismus auf der Basis bewährter Technologie.

Eine grosse Herausforderung war, dass die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die Fördergeld-Höhe je Gemeinde oder Bauvorhaben unterschiedlich sind. Ebenfalls anspruchsvoll war die Aufgabe, bereits bestehende Gesuche in die neue Software zu übernehmen.


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