Vom Trend zum Megatrend

Vom Trend zum Megatrend

ERP, Produktdatenbank, Verkaufs-Dokumentation, E-Shop, Katalog, die Website, das CRM, Newsletter, PDF Verzeichnis und viele mehr. Je nach Unternehmen kommen noch interne Middleware-Systeme dazu, die ebenfalls Informationen speichern, welche für die Kommunikation und Marktbearbeitung nützlich oder notwendig sind. Oft müssen diese Daten in unterschiedlichsten Systemen und an unterschiedlichen Orten bearbeitet werden. Nicht nur das erforderliche Know-How sondern auch die eingesetzten Technologien trennen diese Systeme voneinander. Unterschiedliche Kompetenzen sind nötig und die gleichen Inhalte werden an verschiedenen Orten unterschiedlich behandelt. Die redundante Datenhaltung ist nicht nur aufwändig, ressourcenintensiv und teuer, schwierig ist unter solchen Bedingungen auch die einheitliche Verwendung von Begriffen, Texten und Bildern.

Keine Seltenheit: im ERP-System sind Artikel-Bezeichnung und Produktbeschreibung anders als im Shop, in der Verkaufsdokumentation werden andere Begriffe (Keywords) verwendet als im Produkteprospekt, im Newsletter und auf der Website stehen wieder andere Texte und Bilder zum ein und demselben Produkt. Je grösser ein Unternehmen ist, umso schwieriger ist es an sich schon, Einheitlichkeit in der Kommunikation zu fordern. Zu viele Köche verderben den Brei, sagt man. Zu viele Systeme jedoch ebenfalls.

Ohne Internet wäre dies ja eigentlich ein kleineres Problem. Weil Suchmaschinen alle Inhalte indexieren und unterschiedliche Begriffe und Bezeichnungen nicht dem gleichen Sender zuordnen, sprich -  genauer sind als das menschliche Hirn, macht sich ein nicht einheitlicher Auftritt im Web schneller bemerkbar. Google straft mit schlechtem Ranking. Adwords sind kurzfristig eine Alternative, längerfristig jedoch zu teuer.

Vorgaben zu erstellen und durchzusetzen, damit in allen Abteilungen des Unternehmens die exakt gleiche Nomenklatur verwendet wird, scheitern an der unterschiedlichen Auffassungsgabe und Interpretation der Inhalte selbst sowie an der guten Absicht der Beteiligten, selber auch noch etwas beitragen zu wollen. Wer schon die Erfahrung gemacht hat, eine einheitliche Bildsprache zu fordern, weiss wie schwierig dies ist. Die gut gemeinten Richtlichen eines Corporate Identity scheitern letztlich an der Systemgrenze der eingesetzten Software.

Oft werden bei IT-Projekten lediglich die Investitionskosten fokussiert. Schwierig, aber nicht ganz unmöglich, ist eine exakte, wenn vielleicht auch nur approximative Ermittlung der Betriebskosten. Und dazu zählen bekanntlich ja nicht nur die Betriebs-, Hardware- und Lizenzkosten, sondern auch Man- und Frauenpower. Denn gerade die Arbeitsstunden schenken ganz schön ein. Über Jahre betrachtet sogar massiv.

Bei vielen Projekten stossen wir diese Thematik an. Eine Analyse, wo welche Daten gepflegt werden zeigt relativ schnell den Handlungsbedarf auf. Integrierte Lösungen sind eben doch nicht so teuer bei einer Gesamtbetrachtung. Sie sind im Trend.

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Kategorien: E-MarketingAnzahl der Ansichten: 4860

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