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Social Media

Wandel zum Mitmach-Medium

Dank der Verbreitung von Social Software und der steigenden Bereitschaft der Internet –User, eigene Inhalte beizusteuern, entwickelt sich das Internet weg von einer starren Informationsquelle hin zu einem interaktiven und demokratischen Mitmach-Medium.

Besonders im Kaufentscheidungs-Prozess messen Konsumenten nutzergenerierten Produktbewertungen eine immer höhere Bedeutung zu. Werden Schweizer Konsumenten nach der Vertrauenswürdigkeit von Kaufempfehlungen in Online-Shops gefragt, so weisen Freunde (52 Prozent) und die Familie (49 Prozent) die höchste Glaubwürdigkeit auf. An dritter Stelle mit 24 Prozent folgen jedoch bereits Online-Bewertungen und Meinungen anderer User (vgl. Grafik 1 auf der rechten Seite). Bemerkenswert an dieser Untersuchung von Nielsen ist, dass offizielle Informationen (in Form von Produktwebseiten) hinter inoffiziellen Quellen rangieren.


Vertrauenswürdigkeit von Quellen bei einer Kaufentscheidung




Kunden vertrauen eher Onlinebewertungen als offiziellen Produktinformationen (Quelle: Nielsen 2010)

Nebst den immer kleiner werdenden Käufersegmenten ist die Werbebranche mit stetig sinkender Werbewirkung von Vertrauen gegenüber klassischer Push-Kommunikation gezeichnet. Dies hat damit zu tun, dass Konsumenten dank Instrumenten wie (Micro-)Blogs, Foren, sozialen Netzwerken und Bewertungsplattformen ebenfalls als Kommunikatoren aktiv werden und sich über Unternehmen und deren Marken, Produkte und Mitarbeitende austauschen. Dadurch geht die alleinige Kommunikationshoheit des Unternehmens verloren.


Kunde einbeziehen

Unternehmen, die sich dieser Customer Centricity verschreiben, nutzen die den Kunden dank des Internets zur Verfügung stehenden Informationen und Ressourcen, um die Kundenbeziehung zu intensivieren und um die Kunden in Design, Produktion und Verbrauch von Leistungen einzubeziehen. Indem die Dialog und Interaktions-Plattformen bereitgestellt werden, lassen sich Wertschöpfungsprozesse realisieren, an denen sowohl der mitmachwillige Kunde als auch die Mitarbeitenden des Unternehmens beteiligt sind.


Umgang mir Social Media Plattformen




Mehr als die Hälfte der Unternehmen sperrt für Ihre MitarbeiterInnen den Zugang zu Sozialen Netzwerken und Plattformen (Quelle: Swiss CRM 2011)


Tabus aufheben

Die Studie << Swiss CRM 2011 >> der ZHAW bringt zu Tage, dass es heute in mittleren und grösseren Schweizer Unternehmen oft noch nicht möglich ist, soziale Netzwerke und Plattformen für die Interaktion mit Kunden, Geschäftspartnern und weiteren Anspruchsgruppen zu nutzen (vgl. Grafik 2 auf dieser Seite). So ist Facebook beispielsweise bei knapp 60 Prozent der befragte Unternehmen für die Mitarbeitenden tabu, ebenso ist für rund 56 Prozent der Mitarbeitenden der Zugang zu Twitter gesperrt. Bei Business-Netzwerken wie Xing oder LinkedIn vergeben immerhin noch rund 34 bzw. 40 Prozent der Unternehmen die Chance auf direkte Interaktionen zwischen externen Anspruchsgruppen und Mitarbeitenden.

Die Zurückhaltung im Social- Media-Einsatz von Schweizer Unternehmen lässt sich in den meisten Fällen mit der Angst eines vermeintlichen Verlusts über die Kontrolle der eigenen Botschaften erklären. Durch die Bereitstellung interaktiver Tools animiert man zwar die Konsumenten und Mitarbeitenden, sich über das eigene Unternehmen und dessen Produkte, Marken und Mitarbeitende zu unterhalten, verliert aber an Einfluss über die Unternehmenskommunikation. Kommunikationsverantwortliche müssen sich jedoch im Klaren sein, dass ein Unternehmen auch ohne Bereitstellung von Social Media Tools dem Einfluss externer Akteure unterliegt, da es im Netz genügend andere Möglichkeiten gibt, sich über das Unternehmen zu äussern.

(Quelle: I.O. Management - Das Magazin für Wissenstranfer und Führungskräfte, Juli/August 2011, www.ionewmanagement.ch)


Social Media Marketing




Neue Media Strategie

Die reichweitenstarken traditionellen Massenmedien erreichen zusehends mehr ältere Zielgruppen. Die Medienlandschaft wird laufend ergänzt mit internetbasierten neuen Medien, welche ebenfalls an reichwite zu legen und an Bedeutung für die Erreichbarkeit von jungen Zielgruppen stark zunehmen.

Social Media Kampagnen

Der grosse Unterschied zu klassischen Kampagnen liegt darin, dass bei viralen Kampagen teilweise wenig gesteuert werden kann. Der klassische Aspekt der Werbung darf möglichst wenig spürbar sein. Das heisst, sobald etwas nach Werbung schmeckt, nehmen die Nutzer moderner Medien eher Abstand.
Spielerische Promotionen oder witzige Filme müssen auf ihre Art besonders interessant sein, um beim Zielpublikum anzukommen. Es kann jedoch gelingen, eine Aktion derart „hype“ zu gestalten, dass unglaublich viele Kontakte in kurzer Zeit entstehen. Dabei stehen weniger Informationsziele als vielmehr ein Imagetransfer im Vordergrund.